Aus vielen Gründen habe ich entschlossen, mich mit der phantastischen Welt von E.T.A. Hoffmann und J.R.R. Tolkien zu beschäftigen. Erstens muss ich zugeben, dass ich von dieser Welt angetan bin. Wenn man sich schon in solche Bücher vertieft, dann ist es nicht leicht, sich ihnen zu entziehen. Zweitens muss auch die Glaubwürdigkeit dieser Welt berücksichtigt werden. Ausgerechnet sie zieht viele Leser an. Die Tatsache, dass man sich einfach in die Lage der Helden hineinversetzen kann, spricht eindeutig für die Anerkennung der Bücher über die phantastische Welt als eine getrennte literarische Gattung.
Was ist geschehen, dass die Leser von den Werken von E.T.A. Hoffmann und J.R.R. Tolkien begeistert sind? Was macht diese Faszination aus?
Bei Hoffmann sind es vor allem die Antithesen Phantasie – Wirklichkeit, Künstler – Bürger, eine gute Narration, die intelligente Schreibweise, die Nutzung der Erkenntnisse der Psychoanalyse, der Sinn für Satire, Humor und Groteske und das Verständnis für die Schönheit der Poesie.
Bei der Untersuchung der Werke von J.R.R. Tolkien kann festgestellt werden, dass vor allem die folgende Tatsache für die Leser faszinierend ist: Tolkien hat alle Gestalten, die ganze Mittelerde, völlig neu ausgedacht. Die Mittelerde hat ihre eigenen Völker, ihre Geschichte, ihre Sprachen. Noch niemals in der Literaturgeschichte hatten wir es mit einer ganzen, detailliert ausgedachten Mythologie zu tun. Es ist kein Wunder, dass J.R.R. Tolkien zum wichtigsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts erkoren wurde.
Ich möchte die beiden Autoren vorstellen, anschließend die Entwicklung, die Protagonisten und die Leitmotive ihrer phantastischen Welten besprechen. Auβerdem versuche ich auch, die anderen zur Lektüre dieser Werke zu ermutigen.
Eine Internetseite für alle, die an der Germanistik und an der deutschen Sprache interessiert sind.
31.3.12
Die phantastische Welt von E.T.A. Hoffmann und J.R.R. Tolkien. Einführung ins Thema
27.3.12
"Gleich ist der Sommer da"
J. W. von Goethe - März
Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Daß von den Blümlein allen,
Daß von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.
Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.
Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.
Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Daß von den Blümlein allen,
Daß von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.
Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.
Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.
26.3.12
Meine Erfahrungen mit der Leseförderung
Die Förderung der Lesefertigkeit ist Aufgabe aller Fächer, weil das Lesen eine fächerübergreifende Kompetenz ist.
An der Schule, an der ich arbeite, biete ich den Zusatzunterricht, weil ich bemerkt habe, dass es Schüler gibt, die noch Probleme mit dem Lesen haben. Es gilt ihnen zu helfen. Ich leite die Leseförderung 2 Mal in der Woche und auf diese Art und Weise helfe ich den Schülern, ihre Lesekompetenz zu verbessern.
Das Lesenlernen beginnt nicht mit dem Eintritt in die Schule. Ab der Geburt eines Kindes werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Erwerb der Lesefertigkeit gelegt. Die Entwicklung stabiler Lesegewohnheiten beginnt also in der Familie und ist nach der Grundschule nicht abgeschlossen. Deswegen muss die Lesekompetenz am Gymnasium erweitert werden.
Das Lesen von Büchern und Texten hat verschiedene Ziele und Funktionen. Wir lesen:
• um etwas zu entdecken;
• um die Vorstellungskraft zu entwickeln;
• um die Rechtschreibung zu fördern;
• um Spaß am Lesen zu haben;
• um private Interessen zu entwickeln;
• um an der Kultur teilzunehmen;
• um Weltorientierung und Weltwissen zu erwerben.
Der zusätzliche Unterricht an der GTS verfolgt konkrete Ziele. In erster Linie gilt es den Schülern zu helfen, genauer und schneller zu lesen, was in allen Fächern notwendig ist. Man könnte fragen: Wozu fördern?
• damit die Schüler schnell (wenn notwendig) und flüssig lesen;
• damit sie weniger Probleme im Unterricht haben;
• damit Leseengagement und Lesestrategien entwickelt werden;
• damit ein stabiles Lesekonzept aufgebaut wird;
• damit die Schüler zu engagierten Lesern werden;
• damit sie die Fähigkeit zur sinngemäßen Betonung des gelesenen Satzes, also zum ausdrucksstarken Vorlesen, entwickeln;
• damit sie stabile Lesegewohnheiten entwickeln;
• damit positives Lese-Selbstkonzept unterstützt wird;
• damit Lesestrategien trainiert werden;
• damit die Schüler funktional in allen Fächern lesen;
• damit die Sachtextlektüre unterstützt wird.
Zu anderen, ebenso wichtigen Zielen der Leseförderung an der GTS, gehören:
• Steigerung der Lesemotivation und der Lesefreude;
• Förderung von Risikoschülern;
• attraktive Erfahrungen mit der Literatur;
• Vertiefung des Textverstehens;
• Textsortenkenntnis.
In meinen Leseunterricht binde ich verschiedene kreative Methoden ein, weil ich davon ausgehe, dass der Unterricht nicht monoton sein darf. Nur wenn der Unterricht interessant ist und Spaß macht, ist er effektiv. Zu meinen Methoden gehören:
• das spielerische Lernen;
• Lesetagebuch: Selbstreflexion, selbstbestimmtes Lesen, Selbstbild als Leser, Leseerinnerungen;
• Leseprojekte;
• Besuche in der Kinderbücherei: Unterricht in und mit der Bibliothek;
• Vorlesewettbewerbe;
• authentische Textwelten beider Geschlechter berücksichtigen und erkunden;
• das selbst gemachte Buch;
• Bücher kreativ vorstellen;
• Arbeit mit Bilderbüchern;
• Training durch Lautleseverfahren;
• abstrakte Situationen erzählen;
• Projekt: eine Lesung vorbereiten;
• kommunikative und kreative Aneignung von Literatur: Rätsel, Witze, Zungenbrecher, Kindergedichte und –lieder, geschlechtsspezifische Texte.
Wenn es um die geschlechtsspezifische Leseförderung geht, suche ich solche Lesestoffe aus, die genderspezifischen Gesichtspunkten und Lesepräferenzen entsprechen. Es ist mir wichtig, authentische Textwelten beider Geschlechter zu erkunden und sie in den Unterricht aufzunehmen.
Die Förderung von Risikoschülern beginnt mit der Diagnose. Schwache und buchferne Leser sollten gefördert werden. Der Unterricht findet 2 Mal in der Woche statt. Es wird mit unterschiedlichem Lesematerial gearbeitet. Das Lesematerial sollte den Interessen der Schüler entsprechen und verschiedene Schwierigkeitsgrade repräsentieren. Die Leseförderung findet in der Kinderbücherei statt, weil es eine anregende Leseumgebung ist.
Zuerst berücksichtige ich Stärken und Schwächen der Schüler, anschließend arbeite ich Entwicklungsschwerpunkte aus. Es ist mir wichtig, Leistungsmessungen regelmäßig einzusetzen (z. B. Lesetests, Selbstbewertung).
Eine gesonderte Maßnahme ist der Deutsch als Fremd- und Zweitsprache-Unterricht, den ich 1 Mal in der Woche leite. Ich gehe auf die Bedürfnisse der SchülerInnen ein, die aus dem Ausland kommen und Probleme mit der deutschen Sprache haben. Als ausgebildete Deutsch als Fremdsprache-Lehrerin kann ich ihre Probleme mit der Grammatik und mit dem Wortschatz verstehen und ihnen entsprechend helfen.
Ein Beispiel für ein Leseprojekt ist Geschichte der Wanderratte – ein Projekt, an dem ich mit der Klasse 5A GTS gearbeitet habe und weiter arbeite. Das Projekt findet u.a. im Rahmen des Förderunterrichts Deutsch statt. Es handelt sich um die Gestaltung eines Buches über eine Wanderratte. Die SchülerInnen haben in Gruppen an einzelnen Kapiteln gearbeitet, Geschichten selbst geschrieben und Bilder gemalt. Die Arbeit am selbst gemachten Buch macht den Schülern viel Spaß und entwickelt in ihnen das Leseengagement. Außerdem wird die Rechtschreibung gefördert.
An der Schule, an der ich arbeite, biete ich den Zusatzunterricht, weil ich bemerkt habe, dass es Schüler gibt, die noch Probleme mit dem Lesen haben. Es gilt ihnen zu helfen. Ich leite die Leseförderung 2 Mal in der Woche und auf diese Art und Weise helfe ich den Schülern, ihre Lesekompetenz zu verbessern.
Das Lesenlernen beginnt nicht mit dem Eintritt in die Schule. Ab der Geburt eines Kindes werden die Grundlagen für einen erfolgreichen Erwerb der Lesefertigkeit gelegt. Die Entwicklung stabiler Lesegewohnheiten beginnt also in der Familie und ist nach der Grundschule nicht abgeschlossen. Deswegen muss die Lesekompetenz am Gymnasium erweitert werden.
Das Lesen von Büchern und Texten hat verschiedene Ziele und Funktionen. Wir lesen:
• um etwas zu entdecken;
• um die Vorstellungskraft zu entwickeln;
• um die Rechtschreibung zu fördern;
• um Spaß am Lesen zu haben;
• um private Interessen zu entwickeln;
• um an der Kultur teilzunehmen;
• um Weltorientierung und Weltwissen zu erwerben.
Der zusätzliche Unterricht an der GTS verfolgt konkrete Ziele. In erster Linie gilt es den Schülern zu helfen, genauer und schneller zu lesen, was in allen Fächern notwendig ist. Man könnte fragen: Wozu fördern?
• damit die Schüler schnell (wenn notwendig) und flüssig lesen;
• damit sie weniger Probleme im Unterricht haben;
• damit Leseengagement und Lesestrategien entwickelt werden;
• damit ein stabiles Lesekonzept aufgebaut wird;
• damit die Schüler zu engagierten Lesern werden;
• damit sie die Fähigkeit zur sinngemäßen Betonung des gelesenen Satzes, also zum ausdrucksstarken Vorlesen, entwickeln;
• damit sie stabile Lesegewohnheiten entwickeln;
• damit positives Lese-Selbstkonzept unterstützt wird;
• damit Lesestrategien trainiert werden;
• damit die Schüler funktional in allen Fächern lesen;
• damit die Sachtextlektüre unterstützt wird.
Zu anderen, ebenso wichtigen Zielen der Leseförderung an der GTS, gehören:
• Steigerung der Lesemotivation und der Lesefreude;
• Förderung von Risikoschülern;
• attraktive Erfahrungen mit der Literatur;
• Vertiefung des Textverstehens;
• Textsortenkenntnis.
In meinen Leseunterricht binde ich verschiedene kreative Methoden ein, weil ich davon ausgehe, dass der Unterricht nicht monoton sein darf. Nur wenn der Unterricht interessant ist und Spaß macht, ist er effektiv. Zu meinen Methoden gehören:
• das spielerische Lernen;
• Lesetagebuch: Selbstreflexion, selbstbestimmtes Lesen, Selbstbild als Leser, Leseerinnerungen;
• Leseprojekte;
• Besuche in der Kinderbücherei: Unterricht in und mit der Bibliothek;
• Vorlesewettbewerbe;
• authentische Textwelten beider Geschlechter berücksichtigen und erkunden;
• das selbst gemachte Buch;
• Bücher kreativ vorstellen;
• Arbeit mit Bilderbüchern;
• Training durch Lautleseverfahren;
• abstrakte Situationen erzählen;
• Projekt: eine Lesung vorbereiten;
• kommunikative und kreative Aneignung von Literatur: Rätsel, Witze, Zungenbrecher, Kindergedichte und –lieder, geschlechtsspezifische Texte.
Wenn es um die geschlechtsspezifische Leseförderung geht, suche ich solche Lesestoffe aus, die genderspezifischen Gesichtspunkten und Lesepräferenzen entsprechen. Es ist mir wichtig, authentische Textwelten beider Geschlechter zu erkunden und sie in den Unterricht aufzunehmen.
Die Förderung von Risikoschülern beginnt mit der Diagnose. Schwache und buchferne Leser sollten gefördert werden. Der Unterricht findet 2 Mal in der Woche statt. Es wird mit unterschiedlichem Lesematerial gearbeitet. Das Lesematerial sollte den Interessen der Schüler entsprechen und verschiedene Schwierigkeitsgrade repräsentieren. Die Leseförderung findet in der Kinderbücherei statt, weil es eine anregende Leseumgebung ist.
Zuerst berücksichtige ich Stärken und Schwächen der Schüler, anschließend arbeite ich Entwicklungsschwerpunkte aus. Es ist mir wichtig, Leistungsmessungen regelmäßig einzusetzen (z. B. Lesetests, Selbstbewertung).
Eine gesonderte Maßnahme ist der Deutsch als Fremd- und Zweitsprache-Unterricht, den ich 1 Mal in der Woche leite. Ich gehe auf die Bedürfnisse der SchülerInnen ein, die aus dem Ausland kommen und Probleme mit der deutschen Sprache haben. Als ausgebildete Deutsch als Fremdsprache-Lehrerin kann ich ihre Probleme mit der Grammatik und mit dem Wortschatz verstehen und ihnen entsprechend helfen.
Ein Beispiel für ein Leseprojekt ist Geschichte der Wanderratte – ein Projekt, an dem ich mit der Klasse 5A GTS gearbeitet habe und weiter arbeite. Das Projekt findet u.a. im Rahmen des Förderunterrichts Deutsch statt. Es handelt sich um die Gestaltung eines Buches über eine Wanderratte. Die SchülerInnen haben in Gruppen an einzelnen Kapiteln gearbeitet, Geschichten selbst geschrieben und Bilder gemalt. Die Arbeit am selbst gemachten Buch macht den Schülern viel Spaß und entwickelt in ihnen das Leseengagement. Außerdem wird die Rechtschreibung gefördert.
25.3.12
Friedrich Schiller - An den Frühling
Ein wunderschönes Gedicht von Friedrich Schiller zum Beginn der schönsten Jahreszeit:
Friedrich Schiller - An den Frühling
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, Lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und 's Mädchen liebt mich noch!
Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir –
Ich komm' und bitte wieder,
Und du? – du gibst es mir?
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
Friedrich Schiller - An den Frühling
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, Lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und 's Mädchen liebt mich noch!
Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir –
Ich komm' und bitte wieder,
Und du? – du gibst es mir?
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
24.3.12
Der Hauptmarkt von Trier
Der Hauptmarkt von Trier ist der zentrale Platz der Stadt. Auf dem Hauptmarkt befindet sich das Marktkreuz (Hoheitssymbol), mit dem der Hauptmarkt 958 von dem Erzbischof Heinrich I. ausgestattet wurde und der auf einer alten römischen Säule steht. Auf dem Kreuz ist eine lateinische Inschrift zu lesen: „Henricus archiepiscopus Treverensis me erexit“ („Der Trierer Erzbischof Heinrich hat mich errichtet“). Auf dem Hauptmarkt befindet sich jetzt nur eine Kopie des mittelalterlichen Kreuzes – das Original ist seit 1964 im Städtischen Museum Simeonstift zu bewundern.
Die Häuser repräsentieren unterschiedliche Stile: Renaissance, Barock, Klassizismus, Späthistorismus. Zu wichtigsten Gebäuden gehören: die Hauptwache, das ehemalige Domhotel, die Steipe (gotisches Gebäude), das Repräsentationshaus des Stadtrats, das Rote Haus.
Der Petrusbrunnen wurde 1594/95 vom Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann erschaffen. Auf seiner Spitze steht eine Figur des Stadtpatrons Petrus, die dem Brunnen seinen Namen gab. Über einem achteckigen Becken sind die vier Kardinaltugenden zu sehen: Justitia - die Gerechtigkeit (mit Schwert und Waage), Fortitudo - die Stärke (mit einer zerbrochenen Säule), Temperantia - die Mäßigung (mit Wein und Wasser) und Sapientia - die Weisheit (mit Spiegel und Schlange). Außerdem wurde der Brunnen mit folgenden Elementen dekoriert: Tugendfiguren, Putten, Tieren (Gänse, Löwen, Delphine, Adler, Affen), dem Stadtwappen sowie mit anderen Details.
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Quelle:
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche, Worms. Buchnummer 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001).
Die Häuser repräsentieren unterschiedliche Stile: Renaissance, Barock, Klassizismus, Späthistorismus. Zu wichtigsten Gebäuden gehören: die Hauptwache, das ehemalige Domhotel, die Steipe (gotisches Gebäude), das Repräsentationshaus des Stadtrats, das Rote Haus.
Der Petrusbrunnen wurde 1594/95 vom Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann erschaffen. Auf seiner Spitze steht eine Figur des Stadtpatrons Petrus, die dem Brunnen seinen Namen gab. Über einem achteckigen Becken sind die vier Kardinaltugenden zu sehen: Justitia - die Gerechtigkeit (mit Schwert und Waage), Fortitudo - die Stärke (mit einer zerbrochenen Säule), Temperantia - die Mäßigung (mit Wein und Wasser) und Sapientia - die Weisheit (mit Spiegel und Schlange). Außerdem wurde der Brunnen mit folgenden Elementen dekoriert: Tugendfiguren, Putten, Tieren (Gänse, Löwen, Delphine, Adler, Affen), dem Stadtwappen sowie mit anderen Details.
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Quelle:
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche, Worms. Buchnummer 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001).
22.3.12
Worte sind der Seele Bild
Eines meiner Lieblingsgedichte:
J. W. von Goethe - Worte sind der Seele Bild
Worte sind der Seele Bild –
Nicht ein Bild! sie sind ein Schatten!
Sagen herbe, deuten mild,
Was wir haben, was wir hatten. –
Was wir hatten, wo ists hin?
Und was ists denn, was wir haben? –
Nun, wir sprechen! Rasch im Fliehn
Haschen wir des Lebens Gaben.
J. W. von Goethe - Worte sind der Seele Bild
Worte sind der Seele Bild –
Nicht ein Bild! sie sind ein Schatten!
Sagen herbe, deuten mild,
Was wir haben, was wir hatten. –
Was wir hatten, wo ists hin?
Und was ists denn, was wir haben? –
Nun, wir sprechen! Rasch im Fliehn
Haschen wir des Lebens Gaben.
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