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9.4.12

Die phantastische Welt von E.T.A. Hoffmann und J.R.R. Tolkien. Teil 7

Das Gute und das Böse im Werk von Tolkien

Wie bereits angedeutet wurde, erzählt Tolkien in seinen Werken die Geschichte des Konflikts zwischen zwei Mächten. Der Konflikt hat aber nicht mit der Entstehung der Ringe begonnen. Die Missverständnisse und Kriege wurden zwischen verschiedenen Stämmen ununterbrochen fortgesetzt. Von diesen Ereignissen wird im „Silmarillion“ berichtet. In diesem Werk erzählt Tolkien, warum es zum Ringkrieg gekommen ist.

Sauron will den einzigen Ring zurückbekommen. Er baut seine große Macht des dunklen Herrschers wieder und sammelt seine Diener, die ununterbrochen nach dem Ring suchen. So beginnt im dritten Zeitalter der Mittelerde der große Ringkrieg, der etwa ein Jahr lang dauert. Der tapfere Hobbit Frodo und seine Gefährten machen sich auf den Weg nach Mordor, um dort den einzigen Ring zu zerstören. Nur auf diese Art und Weise kann Sauron endlich vernichtet werden. Nach vielen Bemühungen, Fallen und Versuchungen hat die große und gefährliche Mission Erfolg.

Um das Resümee aus oberen Ausführungen zu ziehen, kann festgestellt werden, dass es nur einige Gestalten gibt, die eindeutig gut oder böse sind. Sogar Sauron war nicht immer böse. Nicht alle Elben und umso mehr Menschen setzen sich für das Gute ein. Einer der Istari – Saruman – betritt ohne Bedenken die dunkle Seite. Gollum ist dagegen eine zwiespältige Gestalt. Er ist nicht böse, einst war er Hobbit, aber die böse Macht des Einzigen Rings führte ihn irre. Deswegen führt er seine Pläne im Schilde, aber hegt zugleich ständig Zweifel, wovon seine Gespräche mit sich selbst zeugen. Ähnlich ist es bei Frodo – seine Gedanken und Taten werden genauer später besprochen.

Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass die Machtgier den Mechanismus des Bösen antreibt. Sie bewegt die Helden zu bösen Taten. Andererseits gibt es auch Helden, die vom guten Wege nicht abkommen.

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