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18.10.12

Theodor Storm: "Immensee". Teil 1

Die Novelle „Immensee” (1849) von Theodor Storm (1817-1888) hat eine ganz realistische Handlung mit romantischen Symbolen und Elementen. Es ist eine Liebesgeschichte. 


„Der Alte“

Es ist Spätherbstnachmittag. Ein alter Mann befindet sich in einem Giebelhaus. Er spricht mit südlichem Akzent. Für die andere scheint er ein Fremder zu sein. In seinem Zimmer gibt es Eichschränke mit Porzellanvasen, einen Lehnstuhl mit einem roten „Sammetkissen“. Der Mann erinnert sich an seine Kindheit, an seine Jugend, er zieht alles in Erwägung. Er ist einer romantischer Natur. Es ist eine Rahmenkonstruktion, also eine Handlung mitten in einer anderen Handlung. 

Elisabeth war seine junge Liebe, Reinhard (der alte Mann also) liebt sie immer noch. Aus Freundschaft wurde Liebe. Sie haben einander nicht gesagt, was sie fühlen. Sie haben nie offen über ihre Gefühle gesprochen, sie haben ihre Gefühle nie gestanden. Sie wollten alles teilen, keine Geheimnisse haben, aber es ist misslungen. Diese Liebe bleibt bei den beiden bestehen. 

 „Die Kinder“

Elisabeth ist 5, Reinhard 10 Jahre alt. Elisabeth trägt ein „rotseidenes Tüchelchen“. Auf der Wiese gibt es ein „Haus aus Rasenstücken“, aber es fehlt eine Bank. Elisabeth sammelt Samen der wilden Malve in ihre Schürze. Reinhard will ihr etwas erzählen. Er erzählt von einem armen Mann, der in eine Löwengrube geworfen wurde. Es war Nacht. Es schien ihm, dass er einen Engel sah, der dann in die Felsen hinein ging. Reinhard sagt Elisabeth, dass es keine Engel gibt. Die beiden machen Zukunftspläne: sie würden irgendwann nach Indien fahren, weil es dort Löwen gibt.

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