Arbeitsblätter zum Herunterladen

21.5.16

Barocklyrik: Christian Hofmann von Hoffmannswaldau - "Vergänglichkeit der Schönheit" (1695)

Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand (a)
Dir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen (b)
Der liebliche Corall der Lippen wird verbleichen; (b)
Der Schultern warmer Schnee wird werden kalter Sand (a)

Der Augen süsser Blitz, die Kräffte deiner Hand (a)
Für welchen solches fällt, die werden zeitlich weichen (b)
Das haar, das itzund kan des Goldes Glantz erreichen (b)
Tilget endlich tag und jahr als ein gemeines band. (a)

Der wohlgesetzte Fuss, die lieblichen Gebärden (c)
Die werden theils zu Staub, theils nichts und nichtig werden (c)
Denn opfert keiner mehr der Gottheit deiner pracht. (d)

Diß und noch mehr als diß muß endlich untergehen (c)
Dein Hertze kan allein zu aller Zeit bestehen (c)
Dieweil es die Natur aus Diamant gemacht. (d) 

Das Sonett hat eine Form des Alexandriners (sechshebiger Jambus mit Zäsur in der Mitte jedes Verses). Der Jambus nimmt eine steigende Form an. Der Rhythmus ist monoton, träge, melancholisch.

Die Form des Sonetts ist streng gehalten. Eine Diskrepanz (Widersprüchlichkeit) zwischen chaotischem Zeitalter und strenger Form kann aufgewiesen werden.

Einordnung in die Epoche: vanitas, memento mori - diese Motive spiegeln die barocke Lebenseinstellung wider.

In der ersten und zweiten Strophe werden folgende Motive angesprochen:
- der Verlust der Schönheit - der Tod wartet schon auf die Frau
- die kurze Dauer des Lebens
- das Altern (die Veränderungen - die Kräfte lassen nach, der Verfall des Körpers)

In der dritten Strophe wird betont, dass auch innere Werte vergehen, zu Nichtigkeit werden. In der vierten wird hervorgehoben, dass nur die Seele nach dem Tode weiter besteht.

Die irdische, äußere Schönheit muss untergehen, weil sie vergänglich, unbedeutend ist. Sie existiert kurz. Das Motiv des Scheins und der Wirklichkeit fällt zweifelsohne auf. Die Jenseitsorientierung wird kritisiert. Wir müssen uns unserer Vergänglichkeit bewusst sein, unserer Sterblichkeit. Nur die Seele existiert weiter - nur das Herz. Im Wesentlichen geht es um Kritik an Eitelkeit. Wir sollten die Schönheit als vergänglich anerkennen.

Der belehrende Charakter ist typisch für die Barocklyrik. Das lyrische Ich will die Leser belehren, sich der Vergänglichkeit bewusst zu sein.

Rhetorische Mittel: 

Vers 1 - Personifikation - der Tod wartet, lauert
Vers 3 - Metapher - Lebendigkeit --> die Lippen werden verbleichen, ihre schöne Farbe ist auch vergänglich
Vers 4 - Oxymoron, Inversion - Verfall des Körpers nach dem Tode --> "warmer Schnee"
Vers 5 - Metapher - "der Augen süsser Blitz"
Vers 10 - correctio - wir werden zu Staub werden. Nein, sogar nur Nichtigkeit!
Vers 11 - Hyperbel - besonderer Wert der Schönheit, die Frau wird nicht mehr begehrt, weil ihre Pracht vergangen ist
Vers 13 - Symbol - das Herz ist ein Symbol für die Seele
Strophen 1, 3, 4 - Alliterationen

16.5.16

Barocklyrik - Einführung! Friedrich von Logaus (1605-1655): Krieg und Friede

Krieg und Friede

Die Welt hat Krieg geführt weit über zwanzig Jahr.
Nunmehr soll Friede sein, soll werden, wie es war.
Sie hat gekriegt um das, o lachenswerte Tat,
Was sie, eh sie gekriegt, zuvor besessen hat.

Der 30-jährige Krieg war der Oberbegriff für mehrere Kriege (konfessionelles Zeitalter, Glaubenskonflikt). Sie haben ein ausgeblutetes, ausgeschöpftes Land hinterlassen. In manchen Gebieten betrug der Verlust an Bevölkerung 60-80%. Der Krieg war ein entscheidendes Ereignis in der Literatur, das 17. Jahrhundert war von extremen Gegensätzen geprägt (Rückschritt - Fortschritt).
Die Idee des christlichen Glaubens bestand darin, dass der Mensch auf der Welt leiden musste. Er wurde aufgefordert, sich zu Gott hinzuwenden. Die weltliche Pracht ist vergänglich (vanitas vanitatum et omnia vanitas, memento mori). Dem gegenüber steht das carpe diem-Motiv.

Barockkontraste:

  • Abwertung des Diesseits - Verherrlichung des Jenseits
  • Erotik - Askese (Enthaltung)
  • chaotisches Zeitalter (Verfall und Zerstörung der Städte, die Vergänglichkeit, die Nichtigkeit des Lebens) - eine strenge Form der Lyrik

"lachenswerte Tat" - es ist eine Ironie. Wir haben das bekommen, was wir wollten! Von Logaus bedient sich der Ironie, um zu betonen, dass jetzt alles so werden wollte, wie es war. Ist das jedoch möglich? Kann das Land so sein wie vorher? Der Dichter bringt seine Zweifel zum Ausdruck.
Im Jahre 1555 wurde der Frieden geschlossen. Jetzt soll der Herrscher bestimmen, zu welcher Religion seine Untertanen sich bekennen sollten.
Lasst mich erwähnen, dass Sprachgesellschaften sich im 17. Jahrhundert herausbildeten. Es ist wichtig, weil es ihr Ziel war, der deutschen Sprache einen höheren Rang, eine höhere Bedeutung zuzusprechen. 

2.4.16

Die erste Lautverschiebung. Teil 1

Die erste (germanische) Lautverschiebung war eine Reihe von lautlichen Veränderungen. Diese Veränderungen trennen alle germanischen Dialekte von übrigen indogermanischen Sprachen.

Lautbestand
Beispiele
indoeurop.
germanisch
lat.
got.
engl.
nhd.
1. Tenues (ein stimmloser Verschlusslaut, explosiv)
p / t / k -->
Spiranten



f / þ / x
pater
tres
pecu
corda
fađar
Þreis
faihu
hairta
father
three
--------
heart
Vater
drei
Vieh
Herz
Das Wesen der ersten Lautverschiebung bestand darin, dass die Artikulationsart sich verändert hatte. Der Verschlusslaut wird zu einem Reibelaut. Die Sonorität ändert sich gar nicht , die Artikulationsstelle bleibt.




2. Tenues
Aspiratae (behauchte, stimmlose Verschlusslaute)
ph / th / kh -->

Spiranten




f / þ / x

alt- indisch
rēkha

idg.
kmtóm


ríha

lat. centum


--------

aind.
śatám
nhd.

Reihe

got.
hund
Sie unterscheiden sich nur durch die Behauchung, werden ebenfalls zu Reibelauten (Artikulationsstelle und Sonorität gleich).





Also: die stimmhaften (behauchten) Explosive des Indogermanischen werden zu Reibelauten. Weitere Beispiele:

aind. nábhas, lat. nebula, as. nëbal
aind. mádhyah, lat. medius, anord. miđr
idg. ghost, lat. hostis, ahd. gast

Und als Nächstes: die stimmlosen Verschlusslaute werden ebenfalls zu Reibelauten, z.B.:

idg. pélu-, aind. purú, gr. polý, got. filu
idg. bhrấter, aind. bhrấtar, lat. frater, got. brōþar

lat. cornu, got. haúrn, dt. Horn 

QUELLEN: 
1. Die Vorlesungen in Sprachgeschichte von Dr. Z. Tecza (Uni Rzeszow in Polen)
2. dtv-Atlas. Deutsche Sprache 

29.3.16

Die Neuerungen des Germanischen im Wortschatz


In dieser Zeit (das 1. Jh.) gab es zivilisatorisch bedeutende Fortschritte (Ackerbau, Verkehr, Technik, Wohnen). Im neuen Wortschatz können zwei Gruppen genannt werden:
·         die Wörter germanischer Herkunft, von den Germanen geschaffen. Dies war damit verbunden, dass die Germanen neue Gegenstände herstellten oder neue Tiere entdeckten.
·         die Wörter aus anderen Sprachen, z.B. aus dem Lateinischen.

Germanische Prägungen:

  • ·         Himmelsrichtungen: Nord, Ost, Süd, West
  • ·         Tiernamen: Hahn, Henne, Huhn, Rabe, Reh, Storch, Taube, Wisent
  • ·         Wohnwesen: Bank, Bett, Halle, Hof, Laube, Saal, Wand
  • ·         Seefahrt und Fischfang: Aal, Dorsch, Flut, Ebbe, Hafen, Möwe, Kahn, Netz, Schiff, schwimmen, See, Segel, Steuer, Strand
  • ·         Kriegswesen: Bogen, Helm, Schild, Schwert, Waffe
  • ·         Namengebung: Brünhild, Gunter, Hedwig, Ludwig
  • ·         Ackerbau und Viehzucht: braten, Brot, Fleisch, Hengst, Herd, Kalb, Krippe, Lamm, Leder, Schaf, Schinken, Speck


Wie bereits erwähnt, wurden neue Wörter auch aus anderen Sprachen übernommen (vor allem Keltisch und Latein). Warum? Die Westgermanen waren nicht so beweglich, hatten dieselben Nachbarn - die Kelten und die Römer. Sie waren zivilisatorisch höher entwickelt und hatten viele, intensive Kontakte zu den Römern, vor allem vom friedlichen Charakter. Im 5. Jahrhundert kamen die Römer nach Britannien. Das heutige Deutschland war besetzt. Viele germanische Männer dienten in römischen Garnisonen. Die Römer waren zivilisatorisch fortgeschrittener. Um die Geburt Christi lebten die Germanen noch in der Gentilordnung, es war die primitivste Art der sozialen Organisation, die nach den Sippen, nach der Blutverwandtschaft funktionierte. Die Römer waren sozial gut organisiert. Das System der Sklaverei erlebte damals ihre Blütezeit.

Der sprachliche Austausch fand vor allem in eine Richtung statt. Latein war die Staatmundart von Rom.

Germanische Entlehnungen aus dem Lateinischen:

  • ·         Staat und Recht: Kaiser (Caesar - ein "k" erschien 6./7. Jh., "ai" 1. Jh.), Kerker (carcer)
  • ·         Kampf und Krieg: Kampf (campus - Lager), Pfeil (pilum), Wall (vallum)
  • ·         Bauwesen: Straße (via strata - gepflasterter Weg), Schule (schola), Kammer (camera), Keller / Zelle (cellarium), Pforte (porta), Mauer (murus)
  • ·         Handel und Verkehr: Kiste (cista), Sack (saccus), Korb (corbis), Esel (asinus), Münze (moneta)
  • ·         Garten und Weinbau: pflanzen (plantare), Rose (rosa), Birne (pirum), Wein (vinum)
  • ·         Namengebung: Augsburg (Augusta Vindelicorum), Koblenz (Confluentes), Konstanz (Constantia), Köln (colonia Agrippina)

Germanische Entlehnungen aus dem Keltischen:

  • ·         Staat und Recht: Reich (rig - König), Amt (ambactus)
  • ·         Bauwesen: Zaun (dunum - Burg, befestigte Stadt)
  • ·         Namengebung: Bregenz, Donau, Main, Mainz, Rhein, Wien, Worms 

QUELLEN: 
1. Die Vorlesungen in Sprachgeschichte von Dr. Z. Tecza (Uni Rzeszow in Polen)
2. dtv-Atlas. Deutsche Sprache 



26.3.16

Die Neuerungen des Germanischen. Teil 2

·         Indoeuropäisch hatte 8 Kasus, im Germanischen gab es 4-5 Fälle. Der Ablativ und der Lokativ sind verschwunden. Das jeweilige Merkmal für den Kasus war die Endung - es gab keine Artikel. Ein wenig später sind der Vokativ und der Instrumental verschwunden (seit dieser Zeit hatte der Nominativ eine vokativische Funktion). Der einzige Kasus von den alten, der sich hält, ist der Instrumental (zum Teil im Althochdeutschen). Dann werden seine Funktionen vom Dativ übernommen.

·         Der Dual - eine Numerusform zwischen Singular und Plural - verschwindet weitgehend.
·         Gleichzeitig stabilisiert sich beim Adjektiv die starke und schwache Deklination (zwei separate Deklinationstypen). 

·         Im Indoeuropäischen gab es 7 Tempora - alle wurden synthetisch gebildet. Die meisten ursprünglichen Tempora wie Imperfekt, Futur, Aorist verschwinden. Von 7 Zeitformen sind 2 übrig. Gleichzeitig entwickelt sich neue, aber sie sind schon analytisch (Perfekt, Plusquamperfekt, die analytischen Futurformen). Die Futurformen wurden mithilfe von Modalverben - "wollen" und "sollen" - gebildet. Die Entstehung der neuen Formen war vielleicht die Ursache für den Untergang der alten Formen. Um die Mitte des ersten Jahrhunderts begann man Umschreibungen mit Hilfsverben zu gebrauchen. Bei der Bildung von Tempora spielte der Ablaut eine enorme Rolle. Eine neue Klasse von Verben entsteht (heute regelmäßige Verben). Die regelmäßigen Verben mit ihren Endungen sind für alle germanischen Sprachen gemeinsam oder sehr ähnlich (deutsch - "-te", englisch - "-ed" - es ist dieselbe Endung, sie geht warscheinlich auf das indogermanische "dhē" oder "dhō" mit der Bedeutung "tun" oder "machen" zurück. Regelmäßige Verben sind noch nicht so verbreitet - alle neuen Verben gehen in die schwache Formklasse ein. Die Gruppe dieser Verben wächst, die Gruppe der starken Verben wird immer kleiner. 

Quelle: dtv-Atlas. Deutsche Sprache. 

11.7.15

Die Neuerungen des Germanischen. Teil 1

Die Neuerungen des Germanischen waren Veränderungen in der Sprache (Aussprache, Grammatik, Lexik) im Vergleich zur früheren Sprachstufe - Urindoeuropäisch:

1. die erste (germanische) Lautverschiebung - 12-15 Prozesse, die das Germanische von allen anderen Sprachen trennen (auf dieses Thema wird in einem der nächsten Beiträge eingegangen).

2. der Akzent. Im Indogermanischen war der Akzent frei beweglich. Es kommt auf die Festlegung des Akzents an - auf die Stammsilbe oder auf die erste Silbe (in der Sprache gab es kaum Präfixe oder Suffixe). Nominale (substantivische) Präfigierungen, Substantive mit Präfixen haben eine Initialbedeutung bekommen:

Úrlaub, erláuben
W´iderspruch, widerspréchen

Nominale Bindungen sind sehr alt - das erkennen wir an dem Akzent. Die Substantive waren schon da, als der Akzent festgelegt wurde.

Der germanische Akzentwandel --> der Akzent auf die Initialsilbe (meistens war es die Stammsilbe)

Die populärste Hypothese --> dass es sich um eine Substratwirkung handelte (der Einfluss einer Fremdsprache hat eine enorme Bedeutung). In einer Fremdsprache gab es auch eine Initialbetonung.

Die Folgen waren enorm:
a) der Akzent auf der ersten Silbe - alle anderen Silben wurden nicht betont und sie wurden schwächer, nicht so deutlich, nicht so lang. Die letzten Silben wurden abgeschwächt --> das reduzierte "e", z.B. ich spreche.

Die Endung von vielen Wörtern wr gleich, es entstanden Silben mit bestimmten Funktionen (Wortbildungsendungen, Flexionsendungen). Ein solcher Akzent führt zur Vereinfachung der Grammatik, der Flexion, weil die Endungen, die im Indogermanischen bestimmte Funktionen hatten, abgeschwächt werden. Mit der Zeit passen sie sich einander an, werden gleich ausgesprochen (Deklinations-, Infinitivendungen). Es ist ein Prozess, der sich bis heute hinzieht.

zu Hause
auf dem Lande
am Tische - veraltet

b) die Folgen für die Schriftung von damals: eine enorme Verbreitung der Alliteration (des Stabreims), z.B. "ek hlewagastir holtingar horna tawido". Heute erkennen wir dies in Zwillingsformen, z.B. Feuer und Flamme, Kind und Kegel, Mann und Maus.


Die Alliteration bedeutete ursprünglich den Anlaut - den ersten Laut, den gleichen Anlaut von Betonungssilben. Nach der Festlegung des Akzents wird die Akzentsilbe zur ersten Silbe des Wortes und der Stabreim bekommt eine neue Qualität. Es gab noch keinen Endreim. 

14.4.15

Germanische Stämme

Nächstes Mal bespreche ich Neuerungen des Germanischen, z.B. die erste Lautverschiebung und die Neuerungen im Wortschatz. Die Sprachgeschichte geht dann richtig los :) 

Drei Gruppen von germanischen Stämmen:

1) die  Nordgermanen - von Anfang an lebten sie in Skandinavien und auf Jütland, sie haben an der Völkerwanderung nicht teilgenommen

2) die Ostgermanen - kurz vor Christi Geburt kamen sie an die Weichsel:
·         die Burgunden, die Wandalen und die Goten bildeten eine selbständige Gruppe (die Oder-/Weichselgermanen)
·         die Ostgoten - begaben sich an das Schwarze Meer
·         die Westgoten - begaben sich auf den Balkan, dann nach Norditalien

3) die Westgermanen bildeten drei große Stammesgruppen:

·         die Elbgermanen (Herminonen):

a) die Semnonen (Alemannen und Sueben): die untere Elbe, 3. Jh. n. Chr. - von der unteren Elbe in den Südwesten, wo sie bis zum Ende des 5. Jahrhunderts das heutige Süestdeutschland besetzt haben (Baden, Schwaben). Die Alemannen sind um 500 vom Frankenkönig Chlodwig vertrieben worden. Die Sueben begaben sich in den Südwesten, dann nach Spanien.

b) die Hermunduren - von der mittleren Elbe in den Westen (das heutige Thüringen).

c) die Langobarden - von der mittleren Elbe über Ungarn nach Oberitalie, wo sie bis zum 10. Jahrhundert ihren germanischen Dialekt verloren haben (zugunsten der romanischen Sprachen).

d) die Markomannen - bis zum 6. Jh. sind sie ins südliche Bayern gegangen, später haben sie Österreich besiedelt.

e) die Quaden - begaben sich nach Oberungarn.

·         die Weser-/Rheingermanen (Istväonen):
a) die Franken (Ost- und Westfranken)
b) die Hessen

·         die Nordseegermanen (Ingväonen):

a) die Angeln und die Sachsen - lebten auf Jütland, an der Nordseeküste bis zur belgischen Grenze (Nordwestdeutschland, die Niederlande). Im 5. Jh. sind sie auf die Insel Britannien ausgewandert (die Sachsen nur zum Teil). Zuerst lebten sie in Südengland. Von den Sachsen leiten sich die Namen in England, z.B. die Grafschaften Wessex, Essex, Sussex.

b) die Jüten

c) die Friesen