Ich liebe Trier. Es ist meine Lieblingsstadt. Ich bin immer von der Atmosphäre begeistert: vor allem von Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit. Ich hoffe, dass ich bald dorthin noch einmal fahren kann. Trier ist eigentlich nicht so groß, aber ich empfinde es als eine Großstadt, weil ich in einer Kleinstadt wohne. Bei mir gibt es nicht so viele Autos, nicht so viele Leute auf den Straßen. Es gibt eine Buchhandlung, und nur einige Geschäfte, wo alles viel zu teuer ist. Jeder kennt mich und ich kenne jeden. Fast alles kaufe ich im Internet, weil ich viele Sachen hier nicht kriegen kann. Einkaufszentren gibt es natürlich nicht. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es auch nicht. Immer wenn ich nach Trier komme, finde ich dort alles, was ich hier nicht habe. Immer habe ich meine Kamera dabei.
Eine Internetseite für alle, die an der Germanistik und an der deutschen Sprache interessiert sind.
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22.7.12
28.5.12
Porta Nigra
Die Porta Nigra ist das Wahrzeichen von Trier. Es ist ein ehemaliges römisches Stadttor (Porta Nigra bedeutet auf Lateinisch „Schwarzes Tor“) und das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands. Seit 1986 ist die Porta Nigra Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier.
Das Stadttor wurde um 180 n. Chr. als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum, dem heutigen Trier, erbaut. Das Tor wurde nie fertiggestellt. Der seit dem Mittelalter bezeugte Name Porta Nigra ist von der dunklen Färbung abgeleitet, die durch die Verwitterung des Kordeler Sandsteins entstand. Ein anderer Name lautete Porta Martis („Tor des Mars“).
Der aus Sizilien stammende byzantinische Mönch Simeon ließ sich in dem Gebäude nach 1028 als Einsiedler nieder. Angeblich hatte er sich dort einmauern lassen. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoss bestattet und der Trierer Erzbischof Poppo erwirkte noch im selben Jahr seine Heiligsprechung. Er errichtete das Simeonstift und baute das Tor zur Doppelkirche um, in deren Unterkapelle Simeon bestattet war. Es wurden zwei Kirchenräume angelegt, von denen heute noch eine Apsis zu sehen ist.
Die Kirche und das Stift ließ Napoleon 1802 aufheben und bei seinem Besuch in Trier im Oktober 1804 verfügte er den Rückbau der kirchlichen Anbauten. Von 1804 bis 1809 wurde das Gebäude völlig umgebaut. Die Preußen vollendeten ab 1815 die Abbrucharbeiten, so dass nun wieder das römische Tor zu sehen ist. Lediglich den unteren Teil der mittelalterlichen Apsis ließ man stehen.
In den 1870er Jahren riss man die Stadtmauer und fast alle mittelalterlichen Stadttore ab, darunter auch das Simeonstor.
Quellen:
Heinz Cüppers: Porta Nigra. In: H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002.
Sabine Faust: Porta Nigra. In: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes. Trier 2008.
Fotos, die ich im Dezember 2011 und im März 2012 gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Das Stadttor wurde um 180 n. Chr. als nördlicher Zugang zur Stadt Augusta Treverorum, dem heutigen Trier, erbaut. Das Tor wurde nie fertiggestellt. Der seit dem Mittelalter bezeugte Name Porta Nigra ist von der dunklen Färbung abgeleitet, die durch die Verwitterung des Kordeler Sandsteins entstand. Ein anderer Name lautete Porta Martis („Tor des Mars“).
Der aus Sizilien stammende byzantinische Mönch Simeon ließ sich in dem Gebäude nach 1028 als Einsiedler nieder. Angeblich hatte er sich dort einmauern lassen. Nach seinem Tod 1035 wurde er im Erdgeschoss bestattet und der Trierer Erzbischof Poppo erwirkte noch im selben Jahr seine Heiligsprechung. Er errichtete das Simeonstift und baute das Tor zur Doppelkirche um, in deren Unterkapelle Simeon bestattet war. Es wurden zwei Kirchenräume angelegt, von denen heute noch eine Apsis zu sehen ist.
Die Kirche und das Stift ließ Napoleon 1802 aufheben und bei seinem Besuch in Trier im Oktober 1804 verfügte er den Rückbau der kirchlichen Anbauten. Von 1804 bis 1809 wurde das Gebäude völlig umgebaut. Die Preußen vollendeten ab 1815 die Abbrucharbeiten, so dass nun wieder das römische Tor zu sehen ist. Lediglich den unteren Teil der mittelalterlichen Apsis ließ man stehen.
In den 1870er Jahren riss man die Stadtmauer und fast alle mittelalterlichen Stadttore ab, darunter auch das Simeonstor.
Quellen:
Heinz Cüppers: Porta Nigra. In: H. Cüppers (Hrsg.): Die Römer in Rheinland-Pfalz. Lizenzausgabe, Nikol, Hamburg 2002.
Sabine Faust: Porta Nigra. In: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Führer zu archäologischen Denkmälern des Trierer Landes. Trier 2008.
Fotos, die ich im Dezember 2011 und im März 2012 gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
27.5.12
Liebfrauenkirche in Trier
Die Liebfrauenkirche befindet sich unmittelbar neben dem Trierer Dom. Sie gilt als eine der ältesten gotischen Kirchen in Deutschland. Seit 1986 ist die Liebfrauenkirche Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier.
Mit dem Bau der Kirche begann der Erzbischof Theoderich von Wied gegen 1230. Die Baumeister und Künstler des 13. Jahrhunderts beteiligten sich aktiv am Bau, wodurch die Gotik zum Tragen kam. Deswegen ist die Liebfrauenkirche ein frühes deutsches Zeugnis der germanischen Gotik. Die Hälfte der Kirche war bis 1243 vollendet. Aufgrund des Mangels der finanziellen Mittel wurde der Bau unterbrochen. Im gleichen Jahr genehmigte der Erzbischof Konrad von Hochstaden eine Kollekte in der Diözese Köln und der Bau konnte fortgesetzt werden. Um 1260 wurde der Bau beendet. Die Kirche diente den Mitgliedern des Domkapitels als Grabkirche. Erst 1803 wurde die Liebfrauenkirche liturgisch vom Trierer Dom getrennt.
Die Liebfrauenkirche erhielt vom Papst im Jahre 1951 die Auszeichnung Basilica minor.
Nach einer Restaurierung zwischen Juli 2008 und September 2011 wurde die Liebfrauenkirche am 4. September 2011 wieder eröffnet.
In der Kirche befinden sich: die Orgel aus dem Jahre 1843, die von dem Orgelbauer Heinrich Wilhelm Breidenfeld erbaut worden war, der Grabaltar von Theodor und Theoderich von Horst, Mariendarstellungen, Grabmal des Karl von Metternich von Matthias Rauchmüller, Grabmal des Karl von Metternich, das Thronende Madonna.
Quellen:
Heinz Brubach und Martin Persch (Hrsg.): 200 Jahre Pfarrei Liebfrauen in Trier. Trier 2003.
Hans Wilhelm Ehlen (Hrsg.): „Die Rose neu erblühen lassen ...“ Festschrift zur Wiedereröffnung der Liebfrauen-Basilika zu Trier. Trier 2011.
Fotos, die ich im März 2012 gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Mit dem Bau der Kirche begann der Erzbischof Theoderich von Wied gegen 1230. Die Baumeister und Künstler des 13. Jahrhunderts beteiligten sich aktiv am Bau, wodurch die Gotik zum Tragen kam. Deswegen ist die Liebfrauenkirche ein frühes deutsches Zeugnis der germanischen Gotik. Die Hälfte der Kirche war bis 1243 vollendet. Aufgrund des Mangels der finanziellen Mittel wurde der Bau unterbrochen. Im gleichen Jahr genehmigte der Erzbischof Konrad von Hochstaden eine Kollekte in der Diözese Köln und der Bau konnte fortgesetzt werden. Um 1260 wurde der Bau beendet. Die Kirche diente den Mitgliedern des Domkapitels als Grabkirche. Erst 1803 wurde die Liebfrauenkirche liturgisch vom Trierer Dom getrennt.
Die Liebfrauenkirche erhielt vom Papst im Jahre 1951 die Auszeichnung Basilica minor.
Nach einer Restaurierung zwischen Juli 2008 und September 2011 wurde die Liebfrauenkirche am 4. September 2011 wieder eröffnet.
In der Kirche befinden sich: die Orgel aus dem Jahre 1843, die von dem Orgelbauer Heinrich Wilhelm Breidenfeld erbaut worden war, der Grabaltar von Theodor und Theoderich von Horst, Mariendarstellungen, Grabmal des Karl von Metternich von Matthias Rauchmüller, Grabmal des Karl von Metternich, das Thronende Madonna.
Quellen:
Heinz Brubach und Martin Persch (Hrsg.): 200 Jahre Pfarrei Liebfrauen in Trier. Trier 2003.
Hans Wilhelm Ehlen (Hrsg.): „Die Rose neu erblühen lassen ...“ Festschrift zur Wiedereröffnung der Liebfrauen-Basilika zu Trier. Trier 2011.
Fotos, die ich im März 2012 gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
20.5.12
Der Petrisberg zu Trier
Der Petrisberg zu Trier wurde etwa bis 1823 als Martinsberg bezeichnet. Er liegt östlich der Innenstadt auf der Höhe von circa 265 m. Der Berg bekam seinen Namen nach dem Eigentümer eines Bauernhofes in der Verlängerung der modernen Sickingenstraße.
Auf dem Petrisberg befindet sich eine Messstation des Deutschen Wetterdienstes sowie das Kloster Sankt Klara und ein Altenheim für Nonnen.
Den Petrisberg kann man mit Auto oder mit Bus erreichen. Es ist ein toller Aussichtspunkt – man kann sich dort einen Überblick über Trier verschaffen!
Fotos, die ich im März 2012 auf dem Petrisberg gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Auf dem Petrisberg befindet sich eine Messstation des Deutschen Wetterdienstes sowie das Kloster Sankt Klara und ein Altenheim für Nonnen.
Den Petrisberg kann man mit Auto oder mit Bus erreichen. Es ist ein toller Aussichtspunkt – man kann sich dort einen Überblick über Trier verschaffen!
Fotos, die ich im März 2012 auf dem Petrisberg gemacht habe:
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
24.3.12
Der Hauptmarkt von Trier
Der Hauptmarkt von Trier ist der zentrale Platz der Stadt. Auf dem Hauptmarkt befindet sich das Marktkreuz (Hoheitssymbol), mit dem der Hauptmarkt 958 von dem Erzbischof Heinrich I. ausgestattet wurde und der auf einer alten römischen Säule steht. Auf dem Kreuz ist eine lateinische Inschrift zu lesen: „Henricus archiepiscopus Treverensis me erexit“ („Der Trierer Erzbischof Heinrich hat mich errichtet“). Auf dem Hauptmarkt befindet sich jetzt nur eine Kopie des mittelalterlichen Kreuzes – das Original ist seit 1964 im Städtischen Museum Simeonstift zu bewundern.
Die Häuser repräsentieren unterschiedliche Stile: Renaissance, Barock, Klassizismus, Späthistorismus. Zu wichtigsten Gebäuden gehören: die Hauptwache, das ehemalige Domhotel, die Steipe (gotisches Gebäude), das Repräsentationshaus des Stadtrats, das Rote Haus.
Der Petrusbrunnen wurde 1594/95 vom Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann erschaffen. Auf seiner Spitze steht eine Figur des Stadtpatrons Petrus, die dem Brunnen seinen Namen gab. Über einem achteckigen Becken sind die vier Kardinaltugenden zu sehen: Justitia - die Gerechtigkeit (mit Schwert und Waage), Fortitudo - die Stärke (mit einer zerbrochenen Säule), Temperantia - die Mäßigung (mit Wein und Wasser) und Sapientia - die Weisheit (mit Spiegel und Schlange). Außerdem wurde der Brunnen mit folgenden Elementen dekoriert: Tugendfiguren, Putten, Tieren (Gänse, Löwen, Delphine, Adler, Affen), dem Stadtwappen sowie mit anderen Details.
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Quelle:
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche, Worms. Buchnummer 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001).
Die Häuser repräsentieren unterschiedliche Stile: Renaissance, Barock, Klassizismus, Späthistorismus. Zu wichtigsten Gebäuden gehören: die Hauptwache, das ehemalige Domhotel, die Steipe (gotisches Gebäude), das Repräsentationshaus des Stadtrats, das Rote Haus.
Der Petrusbrunnen wurde 1594/95 vom Bildhauer Hans Ruprecht Hoffmann erschaffen. Auf seiner Spitze steht eine Figur des Stadtpatrons Petrus, die dem Brunnen seinen Namen gab. Über einem achteckigen Becken sind die vier Kardinaltugenden zu sehen: Justitia - die Gerechtigkeit (mit Schwert und Waage), Fortitudo - die Stärke (mit einer zerbrochenen Säule), Temperantia - die Mäßigung (mit Wein und Wasser) und Sapientia - die Weisheit (mit Spiegel und Schlange). Außerdem wurde der Brunnen mit folgenden Elementen dekoriert: Tugendfiguren, Putten, Tieren (Gänse, Löwen, Delphine, Adler, Affen), dem Stadtwappen sowie mit anderen Details.
Alle Fotos wurden von mir gemacht und ich bin damit nicht einverstanden, sie ohne mein Einverständnis zu kopieren oder zu veröffentlichen.
Quelle:
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche, Worms. Buchnummer 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001).
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