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8.4.12

Die phantastische Welt von E.T.A. Hoffmann und J.R.R. Tolkien. Teil 6

Die Ideen, die Grundlagen und die Figuren der phantastischen Welt von J.R.R. Tolkien

In den Werken von Tolkien haben wir es mit einer enormen Vielfältigkeit der Helden zu tun. Man kann sie in zwei Gruppen einteilen: “die Guten” (die Elben, die Menschen, die Hobbits, die Zwerge, die Ents, die Zauberer, die Adler, Valar und Maiar) und “die Bösen” (der dunkle Herrscher, die Balrogs, die Drachen, die Ringgeister, die Orks und die Trolle). Freilich finden sich in der ersten Gruppe auch Ausnahmen: nicht alle Menschen, Zwerge und sogar Elben sind gut und der Zauberer Saruman steht auf der dunklen Seite.

Die Elben sind die edlen Erstgeborenen. Sie sind ein unsterbliches Volk und zwar in dem Sinne, dass sie die Welt nicht verlassen konnten so lange sie existierte. Falls sie getötet wurden oder eines anderen unnatürlichen Todes starben, starb nur ihr Körper. Der Geist ging in die Hallen von Mandos.

Die Menschen sind die Sterblichen. Sie sind kaum resistent den Krankheiten und Umwelteinflüssen gegenüber. Auch körperlich und geistig sind sie wie ein blasser Schatten im Vergleich zu den Erstgeborenen.

Die Hobbits sind “die kleinen Menschen”. Etwas kleiner als die Zwerge, schnell, flink und ohne Schuhe an ihren behaarten Füßen beherrschten sie die Kunst des lautlosen Verschwindens. Sie sind ein ruhiges, gemütliches, fröhliches und friedliches Volk, das gerne schenkt und sich beschenken lässt.

Die Zwerge wurden nicht, wie Elben und Menschen, von Illuvatar (der Gott) erschaffen, sondern von Aule (der Herr über alle Stoffe [Edelsteine, Gold usw.], die auf Erden zu finden sind). Zwerge sind klein, zäh, kräftig und dickköpfig.

Die Ents sind die Baumhirten. Sie waren den Bäumen nachempfunden: ca. 2-3 so groß wie ein ausgewachsener Mann, tiefe Stimmen, kaum Gelenke und eine dicke feste Haut, die jedoch gegen Feuer empfindlich ist.

Die Zauberer (die Istari) sind ein Orden von Maiar, der beauftragt wurde, nach Mittelerde zu gehen und den bedrohten Menschen und Elben beim Kampf gegen Sauron zu helfen. Nach der Ankunft in Mittelerde gingen zwei Istari in den Osten und man hat sie nie wieder gesehen. Saruman hatte die Seite gewechselt. Radagast hatte zwar nicht direkt versagt, aber den eigentlichen Auftrag nicht erfüllt, da er sich zu sehr mit der Vogel- und Tierwelt von Mittelerde beschäftigte. Einzig Gandalf erfüllte seinen Auftrag.

Die Adler sind die Herren der Lüfte. Wenn in Tolkiens Werken von Adlern gesprochen wird, dann sind es die großen und nicht die gewöhnlichen Adler, weil ihre Flügelspannweite bis zu zehn Meter beträgt und sie ohne größere Probleme zwei ausgewachsene Männer tragen können.

Die Balrogs sind die Herren der Unterwelt. Es sind mächtige, furchterregende Dämonen. Als sie das Kampffeld betraten, befiel viele der gegnerischen Soldaten Panik.

Die Drachen sind eine Züchtung von Melkor (der erste dunkle Herrscher) und sein Meisterwerk. Das Feuer, das die Drachen aus dem Rachen und den Nüstern ausstießen, ist von großer Gewalt, nicht einmal die Ringe hielten dem Feuer stand. Deswegen hatte Sauron vor diesen Kreaturen Respekt.

Die Ringgeister (Nazgûl) sind Saurons dunkle Diener. Vor sehr langer Zeit waren diese furchterregenden Gestalten einflussreiche Menschen von hohem Stand. Aber in ihrer Gier nach Macht und Kraft nahmen sie die neun Ringe von Sauron an. Sie wurden zwar geistig und körperlich stärker, aber verfielen auch dem dunklen Herrscher, bis sie eines Tages zu den Ringgeistern wurden. Willenlose Diener Saurons, die nichts anderes kennen, außer ihm zu dienen.

Die Orks sind Saurons Fuβvolk. Sie haben Schlitzaugen, platte Nasen, krumme Beine, lange Arme, Mund voller Reißzähne und dunkle Haut. Das Sonnenlicht schwächt sie und sie mögen sich in Wäldern, auf Wiesen und in der Nähe von Bächen nicht aufhalten. Sie bevorzugen Unterkünfte in den Höhlen und Stollen, tief unter der Erde.

Die Trolls sind die “Knochenbrecher”. Sie sind sehr dumm und nur nachts aktiv, da sie vom Sonnenlicht versteinert werden.

Beim Lesen der Beschreibung von Völkern der Mittelerde kann man auf Anhieb vermuten, dass zwischen diesen zwei Seiten, zwischen der guten und der bösen Seite, ein Konflikt besteht. Von ihm berichtet Tolkien in seinen Werken.

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