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1.11.11

Zweiohrküken (2009)

Zweiohrküken ist die Fortsetzung des Films Keinohrhasen. Die Hauptrollen spielen wieder Til Schweiger (Ludo), Nora Tschirner (Anna) und Matthias Schweighöfer (Moritz). Der zweite Teil ist meiner Meinung nicht so gelungen wie der erste, obwohl es auch keine schlechte Komödie ist. Der Film war in deutschen Kinos sehr erfolgreich: über 4 Mio. Zuschauer haben ihn gesehen.



Ludo und Anna sind zusammen und leben in einer gemeinsamen Wohnung. Im Film werden Schwierigkeiten gezeigt, auf die ein Paar in einer Beziehung trifft. Die Beziehungsroutine erweist sich als schwer zu meistern. Es geht vor allem um Missverständnisse zwischen einem Mann und einer Frau. Die Betrachtungsweise der Welt ist jeweils anders. Die beiden haben unterschiedliche Erwartungen, die der andere Partner nicht immer realisieren kann/will. Ludo vernachlässigt seine häuslichen Pflichten und das geht Anna auf die Nerven. Er versteht sie nicht, weil sie so wie eine typische Frau denkt. Er weiß nicht, was er sagen soll, damit sie zufrieden ist. Die beiden sind nicht bereit, einen Kompromiss zu schließen. Sie treffen ihre ehemaligen Partner, die ausgerechnet dann auftauchen, wenn Ludo und Anna sich immer weniger verstehen. Die Eifersucht kommt hinzu.

Auszeichnungen:

2009:
• Bogey in Silber für 2 Mio. Kinobesucher in 20 Tagen
• Goldene Leinwand für über 3 Mio. Kinobesucher

2010:
• Deutscher Comedypreis für die Erfolgreichste deutsche Filmkomödie des Jahres

Wie hat der Film mir gefallen?

3/5. Ich fand ihn unterhaltsam, aber musste feststellen, dass einige Dialoge sehr trivial sind. Besonders Anna geht auf die Nerven: sie zeigt sich zwar als eine typische Frau, aber solche blöden Vorwürfe, die sie Ludo macht, sind einfach unrealistisch. Mann-Frau-Dialoge sind vielen Paaren vertraut, aber meiner Meinung nach wirken sie im Film ein wenig übertrieben. Andererseits gibt es auch Dialoge, die wirklich gelungen sind.

Es ist eine leichte Komödie, wieder perfekt zum Lachen, aber einige alberne Szenen bringen den Zuschauer in Verlegenheit, weil sie so unwahrscheinlich sind: man weiß nicht, wie man reagieren sollte. Der Humor wirkt grob. Vielleicht ist es Geschmackssache.

Der Handlungsverlauf ist klischeehaft und es gibt keine Überraschungen. Das Geschlechterbild entspricht den allgemeinen Stereotypen.

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